Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera!

20.02.2021
*** Stellungnahme ***
Viele haben die schreckliche Tragödie mitbekommen, die letzte Woche in Radevormwald geschehen ist und fünf Todesopfer forderte.
Die Bildzeitung hat sehr ausführlich mit privaten Fotos darüber berichtet. Ich denke mal, dass ich im Namen der Hinterbliebenen auch spreche (ich kann es mir nicht anders vorstellen):
Alle FOTOS, die die Bildzeitung sowohl in der Zeitung als auch im Web veröffentlicht hat, sind GEKLAUT und UNERLAUBT benutzt worden. Dazu zählt ebenfalls das Foto, welches ich von den beiden mit ihren drei Schäferhunden gemacht habe.
Ich würde so einer pietätlosen und unverschämten Berichterstattung niemals erlauben, meine Fotos zu verwenden.
Dass sie mich namentlich als Urheber genannt haben, macht das Ganze nicht leichter. Ich habe einige private Nachrichten mit Nachfragen und auch schon schlechte Rezensionen erhalten.
Deswegen wollte ich mich hier auch dazu äußern.
Die Bildzeitung hat das von mir gemachte Foto ohne meiner Erlaubnis veröffentlicht, ich habe es ihnen nicht zur Verfügung gestellt.
Was passiert ist, ist schon schrecklich genug. Wie kann man nur so geldgeil sein und deren Leben in allen Einzelheiten so öffentlich zerreißen und veröffentlichen. Wieso kann man nicht zum Schutz der Hinterbliebenen, die schon genug durch machen, einfach mal den Ball flach halten und keine persönlichen Dinge veröffentlichen?
Wieso gibt es sogenannte Bekannte und Freunde, die auch noch private Details ausplaudern und so diesen - es tut mir leid - Idioten eine Plattform bieten? Für mich sind das keine Freunde, die solche Klatschblätter noch unterstützen und somit alles noch verschlimmern.
Jana und Daniel waren gute Bekannte von mir. Ich kenne Jana seit über 13 Jahren. Ich war auf deren Hochzeit und habe regelmäßig Kontakt mit ihnen gehabt. Ich kann es nicht fassen, was passiert ist und hätte es mir nie vorstellen können. Es ist unfassbar und schrecklich.
Ich betone es nochmals: Ich habe der Bildzeitung nicht erlaubt, dieses Foto zu veröffentlichen und hatte auch keine Kenntnis davon (bis ich es gesehen habe).
Ich habe bereits einen Anwalt beauftragt, der sich nun um weitere rechtliche Schritte kümmert.

Pfotografie and more...

... was bedeutet das eigentlich und wie bin ich dazu gekommen?

Hunde waren schon immer ein Teil meines Lebens, ich bin mit ihnen aufgewachsen, sie waren meine ständigen Begleiter.

2008 entdeckte ich dann die Leidenschaft zur Fotografie, anfangs mit einer Digitalkamera noch. 2009 bekam ich dann meine erste Spiegelreflex, die Canon 1000D, mein ständiger Begleiter - zum Leidwesen meiner damaligen Hündin Dunja von Haus Grütering, die die Kamera gehasst hat...

Schnell erweiterte ich mein Repertoire und so musste auch ein Name her. Klar war, dass ich meine beiden Leidenschaften verbinden wollte - so entstand Pfotografie. 

 

"Als ich die Hand eines Menschen brauchte, reichte mir jemand seine Pfote..."

 

Doch bei der reinen Hundefotografie blieb es nicht lang. Meine Freunde und Familie mussten her halten und sich vor meine Linse stellen!

Heute kann ich zu etlichen Hundeshootings auch Hochzeiten (standesamtliche und kirchliche), Kommunionen und Portraits im allgemeinen zu meinen Erfahrungen zählen - daher der Zusatz "and more".

 

Somit entstand Pfotografie and more - und ich hoffe, dass euch meine Seiten und Arbeiten hier gefallen!

 

Wie ihr sehen werdet, dominieren dennoch die Hunde und der Hundesport vor meiner Kamera - und das wird auch so bleiben!

Nicht jede Hand,  die ich hielt,  hatte es verdient.  Aber jede  Pfote.